Schwarzer Hautkrebs

Das maligne Melanom ist ein bösartiger Hauttumor, der von den Pigmentzellen (Melanozyten) in der Haut ausgeht und frühzeitig Metastasen im Körper bilden kann. Die Häufigkeit des Melanoms hat in den letzten Jahrzehnten deutlich zugenommen. Zum Glück werden heute durch moderne Screening Verfahren bereits Vorstufen der Krebserkrankung diagnostiziert und entsprechend behandelt. Dadurch kann die Erkrankung in den meisten Fällen geheilt werden.

Als eine wichtige Ursache für die Melanomentstehung gilt das Sonnenlicht, jedoch ist es nicht alleinige Ursache, da maligne Melanome auch an nicht sonnenexponierter Haut und an Schleimhäuten vorkommen und zugenommen haben.

In 60% der Fälle entsteht ein Melanom aus einem seit Jahren bestehenden Muttermal (Nävuszellnävus). Regelmäßige Vorsorgenmaßnahmen durch den Hautarzt bzw. die frühzeitige chirurgische Entfernung bei verdächtigen Befunden minimieren das Risiko der Entstehung eines Melanoms.

Klinisch sind Melanome braune bis tiefschwarze Tumore verschiedenster Größe und Form. Selten können sie aber auch gänzlich frei von Pigment, also hautfarben sein. Bevorzugte Lokalisationen sind Rücken, Brust und Extremitäten. Erste Symptome können Jucken, spontanes Bluten oder rasches Wachstum sein. Hautveränderungen, welche neu aufgetreten sind, wachsen, sich farblich verändern oder nach der ABCD-Regel auffällig sind (A- Asymmetrie, B-Begrenzung, C- Colorit, D-Durchmesser > 5mm), sind verdächtig und sollten histologisch untersucht werden.

Kurzinformationen

Begriffssynonymemalignes Melanom, Melanom, noduläres malignes Melanom (NMM), superfiziell-spreitendes malignes Melanom (SSM), Lentigo-maligna Melanom (LMM), akrolentiginöses malignes Melanom (ALM)
Kostenvon der Krankenkasse übernommen
Operationsdauer/Narkoseabhängig vom Befund ambulant (Lokalanästhesie) oder stationär (Vollnarkose)

Ausführliche Informationen über Technische Details:

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